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Einen Raum mit all seinen Sinnen wahrnehmen können.
Liebe Leserinnen
Liebe Leser
Haben Sie auch schon erlebt, dass Sie sich an einem Ort besonders wohl
gefühlt haben?
Schliessen Sie doch einmal kurz die Augen und versuchen, sich für
einen Moment an diesen Ort zu begeben. Warum haben Sie sich dort besonders
wohl gefühlt? War es ein schöner Baum in der Landschaft? Hatten
Sie einen angenehmen Geruch wahrgenommen? War es das beruhigende rauschen
von Wasser oder das angenehme Gefühl des warmen Bodens unter Ihren
Füssen?
Bevor wir überhaupt darüber nachdenken, wie ein Gebäude
oder Innenraum sein soll, müssen wir sicherstellen, dass unsere Ideen
und Vorstellungen nicht fehl am Platz sind. Ein Gebäude muss sich
harmonisch mit der Umgebung verbinden und ebenso wie ein Raum den Bedürfnissen
der Personen angepasst sein, die auch mit ihm zu tun haben werden. Das
bedeutet, dass Architektur nicht nur stimmig sein muss im Bezug auf das
Sichtbare, welches durch die Sinne aufgenommen wird, sondern auch in Bezug
auf den nicht greifbaren, aber dennoch deutlich zu spürenden Geist
des Ortes.
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Ich wünsche Ihnen ein erholsames
Lesen und viel Nahrung für Ihre Seele.
Ihr
Wegbegleiter

Jörg Watter
OIKOS & PARTNER
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OIKOS & PARTNER
begleitet Sie kompetent und ökologisch konsequent auf dem
Weg von der Analyse zur Beratung, von der Planung zur konkreten
Ausführung, vom Bezug bis zur Gebrauchsanweisung und bei
der Betreuung von Unterhalt und Sanierung.
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1.
Die Vorliebe für Mehrfachnutzungen:
Funktionen sollen Verbunden und nicht getrennt werden.
2.
Das richtige Mass: Werden menschliche Masseinheiten wie
Körpergrösse, Rufweite oder
__Erkennbarkeit
berücksichtigt?
3.
Der Weg ist das Ziel: Die permanente Steigerung der Geschwindigkeit
ist kein Naturgesetz.
4.
Die Rolle der Zeit: Alterspatina gibt uns die Information über
das Alter und den Gebrauch eines
__Gegenstandes.
5. Gemüt
und Schönheit: Die ökologische Bauweise spricht alle Sinne
an, damit die Vielfalt des
__Lebens
aufgenommen werden kann
6.
«Die gerade Linie ist Gottlos» (Hundertwasser): Dem Menschen
sind gewellte Linien näher
__und
vertrauter.
7.
Mehr Klugheit bedeutet weniger Energieverbrauch: Durch Energieerzeugung
und -verbrauch
__soll
weder der Mensch noch seine Umwelt geschädigt werden.
Color Color
Haben Sie Fragen? Möchten Sie
mehr über unsere Arbeit erfahren?
Rufen Sie uns an:
Tel . 01 722 26 72
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, sein eigenes Wohnumfeld
schaffen, eigene Vorstellungen entwickeln und verwirklichen. Wir alle
tragen unsere Bilder in uns, für jeden sieht das Traumhaus anders
aus, erfüllt andere Bedürfnisse. Nur das Ziel, der Wunsch
bleibt fast immer derselbe
Sich wohl fühlen, geborgen sein, sicher und
geschützt vor den Einflüssen der Umwelt, ein Ort der Ruhe
und Erholung, welchen ich nach meinen eigenen Vorstellungen gestalten
kann.
Die Umgebung
Sich wohl fühlen, geborgen sein, sicher und geschützt vor
den Einflüssen der Umwelt, ein Ort der Ruhe und Erholung, welchen
ich nach meinen eigenen Vorstellungen gestalten kann.
Jeder von uns fühlt, denkt und verhält sich je nach Umgebung
unterschiedlich. Der Gegensatz von einer weiten, einsamen Landschaft
zu den belebten Strassen einer Grossstadt mag dies zwar stark aber sehr
deutlich zeigen. Beide Orte prägen den Besucher und animieren Ihn
zu bestimmten Handlungen. die aber wahrscheinlich sehr verschieden ausfallen
werden. Handlungen von Erwachsenen unterliegen eher der bewussten Kontrolle,
aber haben Sie sich auch schon gefragt ob Sie z.B. für die Art
Ihrer Arbeit die richtige Umgebung haben?
«Wir formen unsere Umwelt und unsere Umwelt formt uns÷
W. Churchill
Die Einfühlsamkeit
Im Gegensatz zu Architekten denken die wenigsten Menschen über
Architektur nach, aber Sie fühlen Sie.
Wir bauen immer schneller in einer Welt, in der statt Sorgfalt das Gebot
der Profitmaximierung herrscht nur notdürftig abgedeckt durch den
Einsatz von scheinbar wertvollen Materialien. In solcher Umgebung verbringen
die meisten Leute einen Grossteil ihrer Zeit. Und dort wachsen Kinder
auf welche diese Wertvorstellungen übernehmen. Sie werden also
nicht nur von Menschen, sondern auch durch Ihre räumliche Umgebung
und deren Qualität geprägt.
Die Sinne
Beim Bauen wird ein überwiegender Teil der Arbeit in optische Gestaltung
investiert. Wir alle wissen, dass ein Bild mehr sagt als tausend Worte
und dass unser Sehsinn im Vergleich zu den anderen Sinnen weitaus entwickelter
ist. Aber ein Geruch kann uns zu vergessenen Kindheitserinnerungen zurückführen,
oder Musik in eine andere Welt entführen. Alle Sinne sind wichtig,
sie werden jedoch viel zu häufig getrennt voneinander betrachtet.
Ein kunstharzlackiertes Möbel stammt ebenfalls von einem einseitigen
Bewusstsein für das Visuelle. Beim berühren fühlt sich
das Holz hart und kalt an, es ist glänzend und kann nicht mehr
atmen, seine Oberfläche ist ohne jegliche Tiefenwirkung
und riechen tut es im besten Fall nach einen Lösungsmittel, kaum
aber nach Holz.
Alle Sinne zusammen vermitteln uns ein Bild der Realität, das niemals
zufriedenstellend von nur einem einzigen Sinn wiedergegeben werden kann.
Diese Realität nennen wir Seele – die Seele eines Menschen,
eines Ortes, oder eines Ereignisses. Dies ist die Beseeltheit, welche
uns auf einer viel tieferen Ebene berührt.
Das Haus einer anderen Zukunft wird alle Sinnesorgane
in Wohltuender weise ansprechen. Darüber hinaus wird es auch eine
Lust für die Seele sein. Übereinstimmend mit den Gesetzen
der Natur und des Geistes wird hier Architektur in Ihrer genesenden
Kraft gestaltet.
P. Schmid TU Eindhofen
Die Harmonie
Das Haus einer anderen Zukunft wird alle Sinnesorgane in Wohltuender
weise ansprechen. Darüber hinaus wird es auch eine Lust für
die Seele sein. Übereinstimmend mit den Gesetzen der Natur und
des Geistes wird hier Architektur in Ihrer genesenden Kraft gestaltet.
P. Schmid TU Eindhofen
Um lebensfördernd zu sein, muss ein Ort Harmonie ausstrahlen. Neue
Gebäude sollten daher nicht wie in die Landschaft gesetzte Fremdkörper
wirken, sonder einfach dahin gehören, wo sie sind. Sie müssen
mit Ihrer Umgebung in Beziehung stehen und mit Bedacht gebaut sein.
Orte und Gebäude sollen jedoch mehr als nur diese Anforderungen
erfüllen: sie sollen das menschliche Wesen nähren. So ist
es kein Zufall, dass durch mehrere Lichtquellen erhellte Räume
sich lebendig anfühlen.
Unser Wachstum und Hormonhaushalt wird durch Licht stimuliert. Nicht
irgendein Licht, sondern durch sanftes, rhythmisches, lebendiges Licht,
besonders durch Tageslicht. Deshalb ist Licht, das durch zwei Fenster
aus zwei Himmelsrichtungen einfällt, immer angenehmer und gesünder,
als wenn es nur aus einen Richtung kommt.
So wie die Natur es eingerichtet hat, dass wir durch unseren Geruchssinn
unterscheiden können, ob etwas gut oder schlecht für uns ist,
so gibt es ein sinnvolles Zusammenspiel zwischen dem, was uns körperlich
guttut und dem, was unseren Sinn für Ästhetik befriedigt.
Was die Seele nährt, nährt auch unseren Körper.
Die Auseinandersetzung
Für mich steht fest, dass der Mensch, wenn er sich intensiv mit
dem Bauen beschäftigt, automatisch andere Bereiche seiner Lebensführung
durchleuchtet. Wer diesen Prozess ernst nimmt, kommt in spannende Bereiche,
die etwas Zeit und Hingabe erfordern.
Beides, Zeit wie Hingabe, ist heutzutage beim Planen und Bauen nicht
vorhanden. So werden Fragen wie Was will ich? oder Was
brauche ich? kaum oder gar nicht gestellt.
Vielmehr wird durch Werbung, Wunsch- und Machtdenken der Planungsprozess
beeinflusst oder vorweggenommen. Ein reduzieren auf sich selbst findet
nicht statt.
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Was will ich?
Ziele und Vorstellungen für das Leben lassen sich auf verschiedene
Weise angehen. Bauen ist dabei nur eine von vielen Mög-lichkeiten.
Veränderungen lassen sich grundsätzlich in allen Le-bensbereichen
vornehmen. Ein guter Einstieg bietet hier sicher die Erfahrungs- und
Anwen-dungslehre des Feng-Shui.
Herausfinden was er will, kann nur wer seine Sinne braucht. Sich Beobachten,
Gefühle wahrnehmen und vor allem auch ernst nehmen ist ein erster
gro-sser Schritt. Nur wer ehrlich ist mit sich selbst kann letztlich
dar-über entscheiden wie sein neues Umfeld zu gestalten ist, damit
er sich wohl fühlt.
Der Weg als Ziel
Sämtliche wichtigen Entscheide für das erfolgreiche errichten
von Wohnraum, ob Neu- oder Umbau werden vor Baubeginn gefällt.
Dies ist auch der Moment wo Sie sich am intensivsten mit ihren Vorstellungen,
Wünschen und Träumen auseinandersetzen, um das zu erreichen
was Sie wirklich wollen. Nehmen Sie sich daher speziell für diese
Phase genügend Zeit.
Bauen macht Spass
Wenn Sie bereit sind Verantwortung zu übernehmen, zuerst ge-genüber
sich selbst und dann gegenüber der Umwelt, werden Sie plötzlich
feststellen mit wie-viel Freude die Planung und Realisierung Ihrer Vorstellungen
verbunden ist. Der Weg sein Wohnumfeld neu zu gestalten wird zu einem
grossen Genuss, weil Sie nicht nur Räume er-schaffen sondern auch
persön-lich weiter kommen.
Wenn Sie sich die Zeit nehmen Ihre Entscheide bezüglich Ihren Gefühlen
zu kontrollieren, kön-nen Sie gar nicht falsch liegen, denn dann
haben Sie das ge-macht, was für Sie stimmt. Sein Sie also mutig
und stehen Sie für das ein was Sie wollen, auch gegenüber
sogenannten Fachleuten.
Sorgfalt
Der ausschlaggebende Faktor für Kunst ist Einfühlsamkeit.
Ästhetik hat viel weniger mit Geld als mit Sorgfalt zu tun, wobei
Sorgfalt allerdings Zeit kostet. In unserer Welt bedeutet Zeit Geld,
und ein Gebäude ist um so billiger, je weniger Sorgfalt für
die Planung, die konstruktive Ausführung und für seinen Unterhalt
aufgewendet werden muss.
Da jedoch nur wenige Menschen billig aussehende Häuser mögen,
wird das Erscheinungsbild übli-cherweise «aufgewertet»,
z.B. durch fournierbeschichtete Türen, Möbel aus Spanplatten
und hochglänzenden Oberflächen.
Denken Sie daran, dass gute Bauten nicht einfach passieren, sie benötigen
einen kompetenten Bauherrn.
Ästhetische Qualitäten gelten im allgemeinen als subjektive
Empfindungen, als Luxus gewissermassen, der wahrgenommen werden kann,
nachdem die praktischen Probleme gelöst sind und wenn man in der
glücklichen Lage ist, es sich leisten zu können. Genau das
Gegenteil ist aber der Fall. Architektur soll nicht nur stimmig sein
in Bezug auf die Ästhetik, die durch unsere Sinne aufgenommen wird,
sondern auch in Bezug auf den nicht greifbaren, aber dennoch deutlich
spürbaren Geist des Ortes.
Atmungsfähigkeit
Das Gebäude in dem Sie Wohnen wird auch als Ihre dritte Haut bezeichnet.
Ein Haus, das durch seine Bauweise ständig einen gemässigten
Austausch zwischen innen und aussen zulässt, vermittelt Wohlbefinden
und ist gesunder Lebensraum. Es bietet Lebensqualität, wohingegen
ein versiegeltes Gebäude voll abgestorbener Luft ist.
Ein Ausweg ist, die Plastikhülle wegzulassen und diffusionsoffene
Häuser zu bauen.
Es ist schlimm genug, Kunststoffkleidung zu tragen,
aber in einer Plastikhülle zu leben, bedeutet, eine Menge unerwünschter
Stoffe einzuatmen: verbrauchte Atemluft, Tabakrauch, Staub und Mineralfasern
sowie die giftigen Ausdünstungen von Baumaterialien, Installationen
und Möbeln.
Christopher Day
Die Verantwortung
Wenn wir Industrieprodukte benutzen, so machen wir uns mitschuldig an
der zum Teil katastrophalen Verschmutzung, die durch deren Herstellung
entsteht, z.B. für die Entsorgung von Giftmüll in den Meeren,
die tragischen Tankerunglücke oder die Zerstörung der Tropenwälder.
Wenn wir uns Gebäude vorstellen, die im Einklang mit der Pflanzenwelt
stehen und die aus leicht zugänglichen , den örtlichen Gegebenheiten
entsprechenden Materialien gebaut sind, dann verhindern wir damit insgesamt
manche Umweltverschmutzung die sonst entstehen würde. Es ist also
in Ihrer Verantwortung die richtigen Ansprüche zu stellen, sie
können so einen wertvollen Beitrag zu einer ausgewogenen, lebensfördernden
Umwelt leisten.
Zum Nachdenken:
Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht
irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen
könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis einer Ware orientieren,
werden die Beute solcher Machenschaften.
Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu
wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld,
das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal
alles, da der gekaufte Gegenstand die Ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllt.
Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert
zu erhalten.
Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko,
das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn sie das tun, dann haben
Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.
John Russkin, engl. Sozialreformer (1819-1900)
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